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AG MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas & Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
 Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim

 
Aus unserem Kupferstich-Kabinett: Historische Schlachten
Die Schlacht von Nördlingen 1634
Mit Details aus dem Original-Kupferstich von Merian:
Zeugnis aus dem 30-jährigen Krieg 1618 - 1648
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Foto © Sammlung Werner Störk 2006
Original-Musketenkugeln vom Schlachtfeld bei Nördlingen
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12 Fotos © Sammlung Werner Störk 2006
Funde vom Schlachtfeld bei Nördlingen: Knöpfe, Schuhschnallen, 
Ortband eines Degens mit Resten der Vergoldung und einem 
Blumenornament, ein Marien-Amulett, ein Zierglöckchen 
und Zaumzeug.
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Die Schlacht bei Nördlingen 1634
Foto © Kupferstich-Sammlung Werner Störk 2006
Original Merian-Kupferstich
Foto © Kupferstich-Sammlung Werner Störk 2006
Original Merian-Kupferstich
Foto © Kupferstich-Sammlung Werner Störk 2006
Original Merian-Kupferstich
Foto © Kupferstich-Sammlung Werner Störk 2006
Original Merian-Kupferstich
Foto © Kupferstich-Sammlung Werner Störk 2006
Original Merian-Kupferstich
Foto © Kupferstich-Sammlung Werner Störk 2006
Original Merian-Kupferstich
 
Nördlingen
Historischer Text, Quelle:  Meyers Konversationslexikon, Bibliographisches Institut Leipzig und Wien 1885 - 1892.
Nördlingen. Die Stadt gehörte von 898, zu welcher Zeit sie zuerst genannt wird, bis 1215 zum Hochstift Regensburg,
ward dann vom Kaiser Friedrich II. für das Reich erworben und blieb reichsunmittelbar, obgleich sie von 1250 bis ins
14. Jahrh. an die Grafen von Öttingen verpfändet war. 1347 trat sie dem Schwäbischen Städtebund bei und wußte, 
1373 von Karl IV. an den Herzog Otto von Bayern verpfändet, ihre Reichsfreiheit durch Teilnahme am Städtekrieg 
(1377) zu wahren. Obwohl N. 1529 den Protest der Evangelischen zu Speier mit unterzeichnete, hielt es sich doch
von dem Schmalkaldischen Bund fern, und wenn es auch 1546 dem Kaiser seine Thore verschloß, so vermied es 
doch jeden ernstlichen Widerstand. 1634 ward die Stadt von den Kaiserlichen belagert, und der Versuch der 
Schweden, sie zu entsetzen, führte zu der Schlacht bei N. Die Kaiserlichen, 30,000 Mann stark, standen unter 
dem Oberbefehl des Königs von Ungarn; neben ihm befehligten Gallas, Piccolomini, Joh. v. Weerth u. a. Die 
Schweden, 24,000 Mann, wurden von Herzog Bernhard von Weimar und Horn befehligt. Letzterer wollte erst die 
Ankunft von Verstärkungen abwarten. Bernhard aber riß ihn schon 5. Sept. 1634 zu einem Angriff auf die Kaiser-
lichen fort. Zwei Tage, 5. und 6. Sept., dauerte der erbitterte, mörderische Kampf, bis endlich die Schweden nach
furchtbaren Verlusten (12,000 Tote und Verwundeten, 6000 Gefangene und alles Geschütz) zurückgeschlagen
wurden. Horn wurde gefangen, Bernhard verwundet. Das übergewicht der Schweden war gebrochen, ganz Süd-
deutschland in der Hand der Kaiserlichen. Die weitern Folgen der Schlacht waren der Anschluß der Schweden an 
Frankreich und der Prager Friede Sachsens und andrer Reichsstände mit dem Kaiser. (Vgl. Fuchs, Die Schlacht 
bei N., Weim. 1868; Fraas, Die Nördlinger Schlacht, Nördling. 1869; Weinitz, Des Diego de Aedo Schilderung der
Schlacht bei N., Straßb. 1884) Auch die Schlacht bei Allersheim (3. Aug. 1645), welches östlich von N. liegt, wird
zuweilen nach N. benannt. 1647 ward die Stadt wieder von den Bayern beschossen und zum Teil in Asche gelegt.
1803 verlor N. seine Reichsfreiheit und kam mit seinem Gebiet an Bayern.
Bitte beachten Sie: Es handelt sich hier um einen historischen Text.
 

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