Selbstversorgerhaus
Ev. Freizeithaus Gersbach
Naturpark Südlicher Schwarzwald


AG MINIFOSSI
Arbeitsgemeinschaft Mineralien, Fossilien, Gold, Glas & Fortifikation
- Arbeitsgemeinschaft besonders befähigter Schüler -
Friedrich-Ebert-Schule Schopfheim
 Gemeinschaftsschule
D- 79650 Schopfheim

Das Schanzen- und Wall-Graben-System Hausen - Enkenstein - Gresgen
Die Wall-Graben-Anlage  am Steinigenweg bei Enkenstein
Auf den Spuren des legendären Türkenlouis
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Foto © Werner Störk 2003
Den entscheidenden Tipp auf diese Anlage erhielten wir von Forstoberinspektor 
Wolfram Scherb, dem Revierleiter von Maulburg - Wieslet- Enkenstein, der uns 
auf dieses im Privatwald liegende Defensiv-System aufmerksam machte und uns 
persönlich führte - dafür an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön!
Wir befinden uns auf der Straße von Enkenstein nach Gresgen
und biegen beim Steinigenweg auf die Forststraße ein. 
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Foto © Werner Störk 2003
Wir laufen ca. 400 Meter aufwärts und erkennen in der
Kurve ein nach Süden ausscherenden Graben - und
damit den Beginn der Defensivanlage 
am Steinigenweg
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Foto © Werner Störk 2003
Wir laufen aus der Kurve heraus direkt auf die Anlage
zu, die heute - gut getarnt durch den Wald - sich
linksseitig ins Gelände hinzieht.
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Foto © Werner Störk 2003
Wir steigen über das bergseitige Bord der Forststraße...
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Foto © Werner Störk 2003
... und stehen direkt vor einem beeindruckenden Wallgraben.
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Foto © Werner Störk 2003
Der Wallgraben verläuft in N-S-Richtung und
ist bis zu 12 Metern breit und 5 Meter tief.
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Foto © Werner Störk 2003
Durch die jüngsten Forstarbeiten kann man hier sehr
gut Eindruck eines historisch "verletzten" Graben
erhalten - es war kein Durchkommen möglich.
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Fotos © Werner Störk 2003
Der massive Aussenwall läuft scharf an der äußerten Geländelinie
entlang und nutzt so die Steilheit des Hanges
defensiv-strategisch optimal aus.
Legende: 
Roter Pfeil  =  1-Meter-Maßstab
Orange = Oberkante Wallkörper + Wall-Verlaufslinie
Gelb =  Unterkante Wall + Wallfuß
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Foto © Werner Störk 2003
Auffällig an diesem Wall ein brustwehrähnliche 
Terrassierung, die sich linksseitig (W) am
Graben entlang zieht.
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Foto © Werner Störk 2003
Dieses obere Verlaufsniveau befindet sich
ca. 3 Meter über dem Grabenboden.
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Foto © Werner Störk 2003
Blick von S nach N.
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Fotos © Werner Störk 2003
Während der massive Wallkörper hier noch durchgehend 
abfällt, beginnt 20 Meter später der "Zwischenboden":
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Fotos © Werner Störk 2003
Hier deutlich erkennbar am Bodenprofil.
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Fotos © Werner Störk 2003
Der Zwischenboden ist zwei Meter breit und wird
durch den oberen Hangbereich und den
unteren Hangbereich begrenzt.
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Fotos © Werner Störk 2003
Die Wallbreite beträgt bis zu 7 Metern.
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Foto © Werner Störk 2003
Die ersten warmen Sonnenstrahlen lassen
den Schnee zusammensinken und die 
Konturen verwischen sich ...
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Foto © Werner Störk 2003
Nur dem "wissenden" Wanderer erschließt sich hier diese 
umfängliche und in ihrer komplexen Art wirklich
besonderen Anlage.
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Fotos © Werner Störk 2003
Westlich vom Hauptwall, der die östliche Flanke sichert,
schließt sich ein Graben und ein kleinerer Wall an.
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Foto © Werner Störk 2003
Vor lauter Bäumen sieht man den Wald, pardon, 
den Wall (fast) nicht mehr ...
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Foto © Werner Störk 2003
Blick nach NW - auf den westlichen Sperrwall.
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Fotos © Werner Störk 2003
Hier verlaufen drei weitere Wallgräben.
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Fotos © Werner Störk 2003
Was diese Anlage als etwas Besonderes auszeichnet, sind die
erhalten gebliebenen "Kommunikationen" - Verbindungswege
zwischen den Wällen und Gräben, die wir nur noch sehr selten
nachweisen konnten.
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Fotos © Werner Störk 2003
Blick vom östlichen Hauptwall auf die Gesamtanlage
in Blickrichtung W.
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Fotos © Werner Störk 2003
Der gelbe Pfeil markiert den kleinen Graben, der grüne Pfeil 
den Standort des großen Grabens, dazwischen der Wall.
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Fotos © Werner Störk 2003
Auch hier wieder eine "Weiche" - eine "Kommunikation"
zwischen zwei Wallgräben (gelb)
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Fotos © Werner Störk 2003
Blick nach S auf den westlichen Sperrgraben
Legende: 
Roter Pfeil  =  1-Meter-Maßstab
Orange = Oberkante Wallkörper + Wall-Verlaufslinie
Gelb =  Unterkante Wall + Wallfuß
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Foto © Werner Störk 2003
Blick von S nach N auf den westlichen Sperrgraben.
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Fotos © Werner Störk 2003
Und nochmals der Blick von N nach S. Der Schnee täuscht einen
relativ breiten Grabenbereich vor - in Wirklichkeit fallen auch 
hier die Wände relativ steil ab und die tatsächliche Sohle
ist wesentlich schmaler.
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Foto © Werner Störk 2003
Blick über den oberen Geländeauslauf 
des östlichen Wallgrabens.
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